Mi llegada en Santiago
Hola chicos y chicas!!!!
So, ich bin nun also in Santiago de Chile angekommen... Knapp eine Woche hier habe ich auch schon hinter mir. Hammer, dass es erst eine Woche ist. Ich hab schon sooo viel erlebt...
Aber ich fang lieber mal von vorne an : Meine Ankunft...
Also, wie vermutlich die meisten wissen, bin ich ja am Sonntag (25. Februar) vormittag ab München geflogen. Die Nacht vorher hab ich durchgemacht, im nachhinein gesehen aus zwei Gründen. Erstens wollte ich müde genug sein, dass ich die zwei 10-Stunden-Flüge von München nach Atlanta und dann von da nach Santiago de Chile gut schlafen kann. Es gibt nämlich meiner Meinung nach in einem Flieger nix schlimmeres als schlafen zu wollen und es irgendwie nicht zu können, und dem wollte ich vorbeugen ;) Und zweitens war es zeitlich gesehen auch echt notwendig. Ich hatte mit der ganzen Packerei und dem ganzen Papierchaos, das ich noch alles sortieren musste, echt viel zu tun. Also, wie gesagt, am Sonntag vormittag wars dann endlich soweit und ich bin in München in den Flieger eingestiegen und wie erwartet bald eingeschlafen.
In Atlanta angekommen ging das Chaos dann los. Wohin? Ich hatte nämlich in München noch keinen zweiten Boarding-Pass für die Maschine nach Santiago bekommen... Aber naja, Julia sollte ja erst eine Stunde später landen, und ich wähnte mich in dem Gefühl Zeit zu haben. Insgesamt dauerte mein Aufenthalt in Atlanta ja 7 Stunden...
Ok, also erstmal auf zur Passkontrolle. Auch wenn man nur Transit in USA ist, muss man nämlich offiziell ein- und ausreisen. Ist zwar sinnlos, aber immerhin hab ich jetzt den nächsten Stempel in meinem Reisepass :-) (Ich hab mir nämlich vorgenommen, dass der in diesem Jahr schön voll werden soll! :) Danach gings dann auf zur nächsten Station. Laut dem Flughafen München sollte mein Gepäck ja automatisch zu dem Flug nach Santiago weitergeleitet werden, aber ich habe mich lieber davon noch einmal selbst überzeugt, und kurz das Gepäckband inspiziert, ob da nicht doch meine Koffer irgendwo rumschwirren. Bei den Amis weiß man ja bekanntlich nie... ;) Und es wär echt für mich ein Alptraum gewesen in Santiago ohne Gepäck dazustehen!!! Gott sei Dank, ich konnte mein Gepäck nicht entdecken! Ok, weiter zu der nächsten Halle: Da war dann re-check und irgendwas mit documentation. Dass recheck für mich nicht in Frage kam, war mich klar, aber bei dem documentation war ich am überlegen. Ich hatte ja noch keinen Boarding-Pass für die nächste Maschine... Also bin ich zu dem nächstbesten Ami hingelaufen, der da halt da so in der Gegend rumstand, und hab ihn danach gefragt. "Ja, dahinten muss ich mich anstellen, da ist das Ende der Schlange". Ok, gesagt bekommen, getan. Naja, nach einer halben Stunde in der Schlange stehen und 5 weitere Leute fragen stellte ich fest, dass ich eigentlich doch gleich hätte durchgehen können, den Boarding-Pass bekommt man ja auch später. AHA!!! *grrrrrr* Aber naja, wär ja ein Wunder gewesen, wenn in Ami-Land alles glatt gegangen wäre. Ok, also weiter gings. Danach kam so eine Sicherheitsschleuse. Wie vermutlich eh schon alle wissen, ist das ja in den USA ein mittlerer Akt... Und in meinem Handgepäck war fast ausschließlich mein komplettes Elektronik-Zeugs drin. Das durfte ich dann alles schön auspacken und einzeln durchscannen lassen. Naja, DAS war dann ein größerer Akt... Ok, danach hatte ich dann alles geschafft. Das dachte ich zumindest zu diesem Zeitpunkt...
Es gab danach einen Informationsschalter vom Flughafen. Ich also hin und frag da noch, welches Gate denn der Flieger nach Santiago abfliegt. Julia und ich hatten nämlich verabredet, dass wir uns da treffen. Die Antwort war "Äh, keine Ahnung... Der geht doch erst um 10 pm, oder? Ja, da können Sie in 4 Stunden nochmal schauen...". Hey, was ist DAS denn für eine Antwort??? Aber naja... Nach dieser Sicherheitsschleuse kamen ein paar Bänke und ich dachte mir, ok, dann organisier ich mir mal eine schöne heiße Schokolade und setz mich halt da hin! Julia wird ja wohl hoffentlich durch die gleiche Schleuse müssen...
Ok, da hab ich dann die nächste halbe Stunde wartend verbracht, aber leider war die ganze Zeit weit und breit keine Julia in Sicht... Ich hab dann mal kurz gecheckt, ob der Flieger aus Stuttgart denn Verspätung hat. Jaaa, dabei habe ich erfahren, dass er sogar knapp eine halbe Stunde früher gelandet ist... Hm, da lag der Schluss dann wohl nahe, dass ich sie wohl irgendwo verpasst hab. Ok, dann mach ich mich mal zum zweiten Mal auf die Suche nach dem Gate!
Ich bin dann hoch in die nächste Halle, wo dann tatsächlich auch ein Schalter von Delta war. An dem hab ich mich gleich angestellt und dann wiederum die nächste halbe Stunde gewartet!!! Unglaublich, wie lange manche Menschen an so einem Schalter brauchen können!!! Besonders, wenn dahinter die Schlange immer länger wird! Am kompletten Ende meiner Geduld bin ich dann auch irgendwann mal dran gekommen, und hab endlich meinen heiß-ersehnten Boarding-Pass für die Maschine nach Santiago bekommen.
Anschließend bin ich dann gleich zu dem Gate gegangen, und: YES!!! JULIA IST DA!!! Sie hatte da schon längere Zeit gewartet und sich gewundert, wo ich denn bleibe. Sie hatte nämlich das Glück, dass sie ihren Boarding-Pass schon in Stuttgart bekommen hatte, und also nicht total planlos herumirren musste, wo sich denn das Gate befindet...
Der restliche Aufenthalt in Atlanta verlief dann Gott sei Dank problemlos. Wir haben uns zusammen in so ein Bistro gesetzt und Santiago in unseren Reiseführern (treue Begleiter! ;) schon mal abgecheckt :-) Als wir dann wieder zurück zum Gate sind, war es auch kein Problem unsere Sitzplätze so umzubuchen, dass wir nebeneinander sitzen können. Ich hab dabei meinen ersten spanischen Satz gesprochen!!! *freu* (Der andere hat ihn übrigens auch verstanden!!! ;)
Von dem zweiten Flug gibts eigentlich soweit auch nichts Aufregendes zu berichten. Die meiste Zeit haben wir geschlafen. Und wenn wir das nicht taten, dann haben wir an unseren Monitoren rumgeklickt, die im Sitz vor uns drin waren.
Als wir dann endlich gelandet sind, ging das ganze Spiel wieder von vorne los... Zuerst natürlich zur Passkontrolle. Kurz vor der Landung haben wir unsere Einreise-Zettel noch ausgefüllt, die in der Nacht irgendwann ausgeteilt wurden. Die mussten wir dann zusammen mit unseren ganzen Visa-Unterlagen dort abgeben. Oh Mann, hat die Frau schnell gesprochen!!! Da war man echt chancenlos... Sie hat während der Bearbeitung angefangen sich kurz mit einer Kollegin zu unterhalten und das Wort "alemanes" war deutlich herauszuhören. Aber was sie da genau abgelästert hat... keine ahnung... Naja, bienvenidos a chile!
So, und nun kam das Gepäckbank. In mir stiegen leichte Panikattaken hoch... Was ist, wenn das Gepäck nicht ankommt??? *zitter......* Aber Gott sei Dank waren beide Koffer da!! Ich hatte ja schon die schlimmsten Befürchtungen... (Genauer geh ich auf die jetzt lieber nicht ein... ;)
Julia hatte ihre Wohnung ja über Contact-Chile gebucht, was auch einen Flughafen-Transfer beinhaltet hat. Mir hat mein Vermieter nur per Email geschreiben, dass ich am besten mit einem Minibus-Unternehmen in die Stadt komme, da diese viel günstiger sind, und mir dazu zwei Firmen aufgeschrieben. Nachdem wir nun also unser Gepäck hatten und es auf diesen Trollies verstaut hatten, schoben wir also unser ganzes Zeug mal in Richtung Ausgang um den Transfer zu suchen. Julias Transfer-Unternehmen war Gott sei Dank eins der beiden Minibus-Unternehmen, die mir mein Vermieter genannt hatte. Nach ein bisschen Suchen (was ja nach meinem Aufenthalt in Atlanta für mich nix neues war...) haben wir auch tatsächlich das Unternehmen gefunden und konnten für mich auch noch eine Mitfahrt klarmachen. Ich musste dabei leider feststellen, dass mein Spanisch auch schon mal besser war... *räusper* ;) Aber es war ja auch mein erster Tag. Ich hab ja noch ein ganzes Jahr Zeit! :-)
Bei Julia gabs mit dem Fahrer des Minibusses dann noch ein paar Probleme. Er wusste nämlich nicht, wo genau Julias Adresse ist. Und Julia konnte nur sagen, dass sie in der Nähe der Metro-Station "Baquedano" ist... Er ist dann einfach mal losgefahren, und hat einige andere Leute abgesetzt, die auch in dem gleichen Minibus mitgefahren sind. Zwischendurch hat er immer wieder mal nachgefragt, wo denn genau Julia wohnt. Ich kann nicht sagen, wie froh ich war, dass ich an einer Hauptstraße hier in Santiago wohne, bei der klar ist, wo sich die befindet. Aber seltsamerweise standen wir auf einmal vor dem Haus in dem Julia einziehen sollte... Woher der Fahrer das wusste, keine Ahnung...
Julias Version der Geschichte gibts übrigens unter www.gelacht-wird-spaeter.de :-)
Ja, ich wurde dann bei meinem Haus abgesetzt. Ich hatte Gott sei Dank schon vorher ein Foto davon im Internet gesehen, so dass ich wusste, wie es aussieht. Der Fahrer hat nämlich die Hausnummer nicht gesehen, und wollte einfach weiterfahren!!! Nachdem er mich 5 x gefragt hat, ob ich denn sicher bin, hat er mich dann doch rausgelassen....
Dann kam der Moment, das erste Mal die Klingel drücken....
Hm, nix passiert... Ein zweites Mal die Klingel drücken....
Wieder nix... Also, nach dem dritten Mal hab ich aufgegeben. Ich hatte Gott sei Dank auch eine Handynummer von Vermieter, auf dem ich dann gleich mal angerufen habe, wohlgemerkt von einem deutschen Handy, ich habs ja als Gringa... ;) Aber was soll man machen...
Glücklicherweise war das ein Schweizer und ich konnte Deutsch mit ihm reden. Auf Spanisch telefonieren ist nämlich noch echt schlimm!!! Fünf Minuten hat er dann irgendjemanden geschickt, der mir den Schlüssel für mein Zimmer gibt. Also, Schlüssel ist jetzt vielleicht ein bisschen vielgesagt, meine Zimmertür besitzt nämlich kein eigentliches Schloss, sondern nur so ein Vorhängeschloss, dass in 2 Haken, einer an der Tür und einer am Rahmen, eingehängt wird, aber naja... Auch mein eigentliches Zimmer lässt ein bisschen zu wünschen übrig: Ich würde mal schätzen, dass es ca 9 Quadratmeter sind, und ein Fenster gibts auch nicht, bloß so ein Loch in der Decke, wo so ein durchsichtiges Wellblech-Dach drüber ist. Mittags kommt hier ein bisschen Licht rein, aber wirklich hell wird's nie... Aber ich hab kann mir ja noch was anderes suchen! :-)
So, das wär's mal fürs erste von meiner Ankunft! Die restlichen Berichte folgen später... :-)













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